Extremhochwasser

Am Beispiel des Einzugsgebietes der Aare von der Quelle bis nach Bern wird eine Methode entwickelt, um den hydrologischen Worst Case unter einzugsgebietsspezifischen Bedingungen physikalisch plausibel abzuschätzen. Dies beinhaltet die Konzeption und Anwendung einer Modellkette, die vom Systeminput (Niederschlag) bis zur detaillierten räumlichen Beschreibung des Ereignisablaufes reicht.

Die Abschätzung soll – im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen – die naturräumlichen Gegebenheiten (Gerinnekapazitäten, Retentionseinflüsse, etc.) berücksichtigen. Für den möglichen Niederschlaginput und den Abflussprozess werden die physikalischen Systemgrenzen eruiert und in der Abschätzmethode berücksichtigt.

Hauptverantwortlicher: Dr. Andreas Zischg